In den USA ist Marihuana verboten – noch, wenn es nach dem Willen von Republikaner Ron Paul und Demokrat Barney Frank geht. Sie wollen ein Gesetz ins Repräsentantenhaus einbringen, wonach die Bundesstaaten selbst entscheiden sollen, ob sie das Kraut freigeben wollen.
Washington – Mehrere US-Abgeordnete wollen ein Gesetz zur Legalisierung von Marihuana in das US-Repräsentantenhaus einbringen. Das Gesetz würde die Rolle der Bundesbehörden bei der Bekämpfung des Schmuggels von Marihuana beschränken und den Bundesstaaten mehr Freiräume bei der Legalisierung geben, berichtet der US-Nachrichtensender CNN. Privatleute könnten Marihuana dann in Staaten anbauen und verkaufen, in denen dies legal ist.
Der Gesetzesvorschlag sollte demnach noch am Donnerstag von dem Republikaner Ron Paul und dem Demokraten Barney Frank eingebracht werden. Große Beachtung ist dem Papier allein schon deshalb gewiss, weil es sich bei Ron Paul um einen der republikanischen Bewerber für das Präsidentenamt handelt. Zu den Unterstützern der Initiative gehören laut CNN auch die Demokraten John Conyers, Steve Cohen, Jared Polis und Barbara Lee.
Bislang ist in 16 von 50 Bundesstaaten sowie im Bundesdistrikt um die Hauptstadt Washington der Gebrauch von Marihuana zu medizinischen Zwecken erlaubt. Anbau und Verkauf der Droge sind aber unter Bundesgesetzen im ganzen Land verboten. In Kalifornien hatten die Bürger Ende vergangenen Jahres in einer Volksabstimmung eine Legalisierung von Marihuana mit knappem Ergebnis abgelehnt. Für 2012 ist bereits eine neue Initiative in Planung.
Es ist das erste Mal, dass ein Gesetzentwurf in den Kongress eingebracht wird, der das Ende des bundesweiten Marihuana-Verbots fordert. Es handelt sich dabei nach Einschätzung von CNN eher um ein langfristiges Projekt. Es gehe aber nicht nur darum, das Gesetz wirklich umzusetzen, zitiert der Sender einen Aktivisten. “Ein Gesetz wie dieses wird zum Gesprächsthema”, sagte Morgan Fox, Sprecher des Marijuana Policy Project. “Ich glaube, in den Medien wird sich eine heftige Debatte entwickeln, und ich hoffe auch darauf, dass es auch ein wenig Zeit im Parlament in Anspruch nehmen wird.”
In den USA ist die Nachfrage nach Cannabis gewaltig: Staatlichen Angaben zufolge haben im Jahr 2009 rund elf Prozent der Amerikaner im Alter über zwölf Jahren die Droge konsumiert. Das sind 28 Millionen Menschen. Die Befürworter der Legalisierung argumentieren damit, dass der Schwarzmarkt und die Drogenkartelle durch solch einen Schritt geschwächt würden. Außerdem setzen sie bei legalem Anbau von Marihuana auf kräftige Steuereinnahmen.
Grüne Grüße, Euer Dominic Migl
Anlässlich der zweitausendsten Streckmittelmeldung, die beim DHV eingegangen ist, hat der Deutsche Hanf Verband eine neue geographische Analyse der Meldungen durchgeführt.
Die Graphik erfasst alle Streckmittelmeldungen, die den Hanfverband mit einer deutschen Postleitzahl zwischen dem 21.05.2009 und dem 18.03.2011 erreichten. Dies waren insgesamt 1.823 Stück aus quasi allen Postleitregionen Deutschlands. Um die unterschiedlichen Einwohnerzahlen pro Region auszugleichen, wurde die Anzahl der Meldungen auf die durchschnittliche Einwohnerzahl pro Postleitzone normiert. Vergrößert dargestellt sind die Regionen Hamburg 20 und Berlin 10. Die Postleitregion 11 wird von Bundesinstitutionen genutzt und wurde deswegen bei Berlin mit eingezeichnet. (Die Graphik steht unter der Lizenz Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported ebenso wie das Ursprungsbild von Stefan Kühn. Erstellt wurde die Graphik mit dem Programm ImageMagick und einem selbst erstellten Perlskript.)
Der verantwortliche wissenschaftliche Mitarbeiter beim DHV, Maximilian Plenert erklärt hierzu:
Die alte Analyse vom 02.12.2010 beinhaltete 1.230 Meldungen. Damit haben wir eine Steigerung von 50% innerhalb von nur 3,5 Monaten. Bemerkenswert sind die Regionen 65 und 60 (Frankfurt und Wiesbaden). Diese direkt von “gelb” auf “rot” gesprungen, also “unter 20″ auf “30 oder mehr” Meldungen. Außerdem ist die Graphik lückenlos geworden, es gibt kaum noch Gebiete aus denen wir keinerlei Streckmittelmeldungen erhalten haben. In dem eh schon violetten Bereichen haben wir auch ein starken Zuwachs seit der letzten Analyse. Eine Gegenüberstellung der alten und neuen Auswertung ist hier zu finden.
Quelle: DHV
Grüne Grüße, euer Dominic Migl
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hat einen Antrag mit dem Titel „Gesundheitliche Risiken des Drogengebrauchs verringern – Drugchecking ermöglichen“ eingebracht. Dazu erklären der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Gesundheit der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jens Spahn, und die Berichterstatterin für Drogen und Suchtpolitik, Karin Maag:
„Das sogenannte Drugchecking – die regelmäßige Analyse illegaler psychoaktiver Substanzen auf ungewöhnlich hohe Wirkstoffdosierungen oder Verunreinigungen (etwa giftige Streckmittel) – ist und bleibt zu Recht verboten.
Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion warnt vor einer Aufweichung der Betäubungsmittelvorschriften, wie die Grünen sie in ihrem Antrag verlangen. Eine solche Aufweichung würde dazu führen, dass der Konsum illegaler psychoaktiver Substanzen verharmlost wird.Wir werden kein Modellprojekt unterstützen, das die Grenzen der Legalität weit überschreitet. Wir lehnen alle Maßnahmen mit dem Potenzial zur unmittelbaren und aktiven Förderung des Drogenkonsums ab.‚Drugchecking‘ spiegelt eine – vermeintliche – Sicherheit vor. Durch ein negatives Testergebnis kann der falsche Eindruck entstehen, ein unbedenkliches und von offizieller Stelle geprüftes Produkt erworben zu haben.Ein solches Testergebnis könnte vor allem von Jugendlichen als Aufmunterung zum Drogenkonsum verstanden werden. Der effektivste Schutz vor illegalen Substanzen besteht darin, den Konsum dieser Substanzen konsequent zu unterlassen.Bei illegalen Drogen handelt es sich eben nicht um standardisierte und in einem kontrollierten Verfahren hergestellte Produkte. Ein negatives Testergebnis für eine Tablette sagt auch nichts über andere Einheiten gleichen Aussehens aus.“
Eine solche Aufweichung würde dazu führen, dass der Konsum illegaler psychoaktiver Substanzen verharmlost wird. Wir lehnen alle Maßnahmen mit dem Potenzial zur unmittelbaren und aktiven Förderung des Drogenkonsums ab.
Durch ein negatives Testergebnis kann der falsche Eindruck entstehen, ein unbedenkliches und von offizieller Stelle geprüftes Produkt erworben zu haben.
Ein solches Testergebnis könnte vor allem von Jugendlichen als Aufmunterung zum Drogenkonsum verstanden werden.
Der effektivste Schutz vor illegalen Substanzen besteht darin, den Konsum dieser Substanzen konsequent zu unterlassen.
Ein negatives Testergebnis für eine Tablette sagt auch nichts über andere Einheiten gleichen Aussehens aus.
Frank Tempel:
„Die Ablehnung des Drugcheckings durch die Unionsfraktionen geht weit an der drogenpolitischen Praxis in Deutschland vorbei.“, erklärt Frank Tempel, Drogenpolitischer Sprecher der Linksfraktion.
„Ich fordere die CDU und CSU deshalb auf, das sensible Thema Drogenpolitik endlich kompetent zu besetzen und zu bearbeiten, anstatt mit altbekannter Saubermannpolitik Konsumentinnen und Konsumenten durch die Bank weg für kriminell zu erklären.“, so Tempel.
„Drugchecking, also die Überprüfung der Droge auf Streckmittel, ist keineswegs eine aktive Förderung des Drogenkonsums, wie es die Unionsfraktionen suggerieren. Mit Drugchecking kommt stattdessen die Politik einer ihren zentralen Aufgaben nach, nämlich für den Schutz der Bürgerinnen und Bürger zu sorgen. Das sind nunmal auch Drogenkonsumentinnen und -konsumenten. Wegschauen hilft nicht. Dies muss die Union endlich begreifen!“, erklärt Tempel.
„In diesem Zusammenhang ist zudem dringend zu überprüfen, inwieweit die Strafverfolgung von Drogenkonsumentinnen und Drogenkonsumenten einer vernünftigen Drogen- und Suchtprävention entgegen steht.“, fordert Tempel.
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Quellen:
CDU/CSU Die Linkegrüne Grüße, euer Dominic Migl
Christian Frenkenberger, Erfinder der Hanfmilch. Nach seinem Studium an der Universität für Bodenkultur in Wien, begann er 1996 dann seinen Studententraum umzusetzen: “Frenki´s Biobox” war von 1997 an Drehscheibe für regionale Biobauern und deren Produkte. Weit über 2.000 Familien wurden alleine in Salzburg mit den besten Produkten aus der Region beliefert. Hanfnudeln waren fast von Anfang an in der Biobox. Mit hilfe von Prof. Emmerich Berghofer, dem Leiter des Departements für Lebensmitteltechnologie an der Univ. f. Bodenkultur gelang es mit finanzieller Unterstützung durch die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft das Verfahren patentieren zu lassen. Es vergingen noch eineinhalb Jahre, ehe diese echte Innovation auf dem Lebensmittelsektor am 11. September 2003 erstmals der Presse vorgestellt wurde.
Da es noch keine passenden Maschienen zur Produktion von “Hanfmilch” gab, wurden die ersten 100 Liter in der Benachbarten Metzgerei in nächtlicher Handarbeit hergestellt. Mit Spezialisten aus dem Anlagenau wurde eine Pilotanlage gebaut, die seit 2004 gute Dienste leistet, sodass der österreichische Naturkostfachhandel regelmäßig beliefert werden kann.
In der Zwischenzeit ist eine ganze Produktfamilie entstanden, schließlich wird auch der bei der Produktion anfallende Presskuchen (Hanfara) weiter verwertet: Hanfbier, Backwaren, Hundefutter, Kompost, und irgendwann vielleicht Biogas.
Die gesundheitliche Wirkung des Trinkhanfs kann nach ein paar Jahren Erfahrung beinahe als sensationell bezeichnet werden. Und Christian Frenkenberger sieht seine Arbeit als Berufung: „Ich bin einfach dankbar, dass genau ich die Hanfmilch machen darf. Der Rohstoff Hanf ist wertvoll. Unsere Vision lautet, schlüsselfertige Hanfmilchanlagen an die weltweite Milchindustrie zu liefern und das Know-How mit unseren Partnern zu teilen.“ Gute Kontakte gibt es bereits in vielen Ländern der Erde.
Produkte:
Trinkhanf:
| Hanf Power-Kompost |
| Hundeleckerlies |
| Pferdeleckerlies |
Links:
http://www.hanfmilch.at/
http://www.facebook.com/group.php?gid=114647161915823
http://www.biobox.at/
http://www.frenkenberger.at/
http://www.youtube.com/user/Frenki1007
Grüne Grüße,
Euer Dominic Migl
“high in a day” ist ein
historisches und gemeinnütziges Video Experiment
“high in a day”
Ich bin Kiffer und das ist auch gut so!
“high in a day” ist ein historisches und gemeinnütziges Experiment: Erstmals entsteht ein von YouTube-Nutzern aus allen Teilen von Deutschland und Österreich gedrehter Dokumentarfilm. Für das Sendekonzept, welches von Hanf TV verarbeitet wird, brauchen wir Dich und Deine Kamera! Filme Ausschnitte aus deinem Leben als Cannabis User um alles in einem Videofilm festzuhalten. Die spannendsten und interessantesten Videoeinsendungen werden zu einem experimentellen Dokumentarfilm zusammengeschnitten, der von Waldmeista in der Regie und vom HanfAktivisten Team produziert wird.
Ladet euer selbst gedrehtes Video auf YouTube hoch, unter dem Namen” high in a day” und schickt uns den Link. ( Hanf TV wird monatilch eine Doku zum Thema machen, welches dann ein Beitrag in der Sendug sein wird. Im Sommer wird dann eventuell die Doku “High in a day” fürs Fernsehen aufgearbeitet)
Zeigt der ganzen Republik was “High sein” wirklich bedeutet und filmt euch einen Tag lang wie ihr mit Cannabis umgeht. Was der Konsum für euch bedeutet oder wie ihr Tag für Tag unter dem Krieg gegen Drogen zu leiden habt. Zeigt allen was es heist ein Kiffer zu sein! Wenn ihr Bedenken habt verdeckt eure Gesichter und benutzt Synonyme um persönliche Daten zu schützen.
„Viele kleine Leute
an vielen kleinen Orten,
die viele kleine Schritte tun,
können das Gesicht der Welt verändern.“
“high in a day”
wird von folgenden Partnern unterstützt:
Hanf-Aktivisten.de/ Higher-Society.net/ Cannabisinfo.at/ Blunt TV/ Legalisieren.eu/ Selassikai/ Waldmeista/ Hanfplantage.de/ Cannaseur.at/ UsualRedAnt.de gegen-die-langeweile.de.to/
usw…
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